Kulturtagung: 2009 - Ausstellung Josef de Ponte

Im Rathaus Gerlingen ist vom 20. September bis zum 1. November 2009 eine Ausstellung des ungarndeutschen Künstlers Josef de Ponte zu sehen.

Josef de Ponte wurde 1922 in Budakeszi bei Budapest geboren. Von 1940 bis 1944 studierte er an der Hochschule für Angewandte Künste in Budapest und bei Herbert Böckl in Wien. Seit seiner Vertreibung nach Deutschland 1946 war de Ponte als freischaffender Künstler in der Nähe von Heilbronn tätig. Josef de Ponte erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1984 den donauschwäbischen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg. Josef de Ponte starb am 16. Mai 2006 in Schwaigern.

Josef de Pontes künstlerisches Werk ist in jeder Hinsicht vielfältig. Mit Glas, Stein, Farbe, Putz und anderen Werkstoffen gestaltet er profane und sakrale Gebäude. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen Glasfenster, Mosaiken, Fresken und Gemälde, die sich vorzugsweise mit christlichen Themen beschäftigen. Immer wieder nahm er sich den Rhythmus des menschlichen Lebens zum Thema. Kennzeichnend für seine Arbeiten sind der Reichtum an Motiven, Farben und Formen und seine Vorliebe für das Figurative. Seine individuell und gleichzeitig idealisiert wirkenden Menschengestalten besitzen große Anziehungskraft. Die zahlreichen bäuerlichen Milieustudien, Städte und Landschaften in de Pontes grafischem Werk vermitteln einen Eindruck vom Heimatbewusstsein des aus dem Ofener Bergland stammenden Künstlers.

Mo, Mi, Do  8.00 – 18.30 Uhr

Fr 8.00 – 12.00 Uhr

So 11.00 –16.00 Uhr

17. Oktober:

Öffnungszeiten Rathaus Gerlingen

9.00 – 17.00 Uhr