
Baden-Württembergs Landtagspräsident Thomas Strobl in Budapest
Auf Einladung von Parlamentspräsidentin Ágnes Forsthoffer reiste der Präsident des Landtags von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, Mitte Juli zu seiner ersten offiziellen Auslandsreise nach Budapest. Der Besuch unterstrich die besondere Bedeutung der langjährigen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Ungarn sowie die enge Verbundenheit mit der deutschen Minderheit in Ungarn.
Im ungarischen Parlament traf Thomas Strobl mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammen. Zu den Gesprächspartnern gehörten unter anderem Ministerpräsident Péter Magyar, Parlamentspräsidentin Ágnes Forsthoffer sowie Gregor Gallai, Parlamentssprecher der Ungarndeutschen und Vorsitzender des Ausschusses der Nationalitäten Ungarns. Begleitet wurden die Gespräche von der deutschen Botschafterin in Budapest, Julia Gross, sowie dem ungarischen Generalkonsul in Stuttgart, András Izsák.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Ungarndeutschen als verbindendes Element zwischen Baden-Württemberg und Ungarn. Das „Patenland“ der Ungarndeutschen unterstützt die Gemeinschaft seit vielen Jahrzehnten und trägt damit wesentlich zur Bewahrung von Sprache, Kultur und Traditionen bei.
Bei den Gesprächen wurde erneut deutlich, dass die Ungarndeutschen eine wichtige Brückenfunktion zwischen beiden Ländern einnehmen. Als kulturelle Vermittler leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen und zur europäischen Zusammenarbeit im Donauraum.
Der Besuch von Thomas Strobl setzte damit ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die ungarndeutsche Gemeinschaft und ihre besondere Rolle in den deutsch-ungarischen Beziehungen.






















